Sa 15:00 / Specials

Vortrag: Das queerfeministische „Wir“?

Das queerfeministische Frauen*Kollektiv Münster lädt zu einer Ausstellung und einem Vortrag ein. Mit beiden Veranstaltungen wird versucht die Frage, nach einem queerfeministischen* Blick zu beantworten. Und wenn ja, was macht diese Perspektive aus? Und wie kann sie intersektional gedacht werden?

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Der Vortrag der Journalist*in Sophie Charlotte Rieger schließt an die Thematik der Ausstellung an. Wie ist es um die Geschlechterdiversität in Film und Fernsehen bestellt und weshalb sollten wir uns darüber Gedanken machen? Welche problematischen Rollenbilder tauchen in Filmen wiederholt auf? Wie werden sie durch Erzählstruktur und Darstellungsmuster in unseren Köpfen verfestigt? Der Vortrag erörtert die Wechselwirkung zwischen audiovisuellen Medien und gesellschaftlichen Prozessen anhand der Darstellung von Geschlecht, blickt vor und hinter die Kamera und stellt stereotype Figuren und Narrative vor. Gemeinsam reden wir darüber, wie unsere Filmsprache queerer werden kann.

Sophie Charlotte Rieger ist Journalistin, Bloggerin und Speakerin mit einem Fokus auf Gender und Film. Seit 2014 betreibt sie das feministische Online-Filmmagazin FILMLÖWIN.

Das Frauen*Kollektiv Münster versteht sich als offenes, feministisches* Kollektiv, das Arbeit von und für FLTI*-Personen in Kultur und Politik macht – lokal in Münster. Seit 2017 ist es unser Ziel, Bildungsarbeit zu leisten, Handlungsräume und Plattformen zu schaffen für Menschen, die von Diskriminierungserfahrungen betroffen sind und strukturell benachteiligt werden. Wir möchten Sexismus im öffentlichen Raum und im Kulturbereich bekämpfen. Dazu haben wir unter anderem Konzerte, Workshops, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen organisiert.

Gefördert vom Amt für Gleichstellung Münster, dem Autonomes Frauen*Referat des AStA der Uni Münster und dem AStA der Kunstakademie Münster.

[*] Eine Definition von FLTI* ist: Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*-Menschen, Sammelbegriff für Personen mit Sexismuserfahrung[*]. Das * bedeutet für uns, dass Menschen, die sich nicht in einem der genannten Gender[*] repräsentiert finden, aber trotzdem von Sexismus[*]erfahrungen betroffen sind[*] auch Teil dieser Gruppe sind, wenn sie sich als Teil dieser Gruppe definieren. Dazu gehören zum Beispiel nicht-binäre, genderqueere oder agender Personen.