Mi 19:30 / Do 18:00 / Spielfilmwettbewerb

Mein Ende. Dein Anfang.

D 2019 | 111 min | Farbe
R + B Mariko Minoguchi
K Julian Krubasik
S Andreas Menn
M Jack Ritchie
P Trimafilm / Trini Götze, David Armati Lechner
D Saskia Rosendahl, Julius Feldmeier, Edin Hasanovic, Michelle Barthel, Emanuela von Frankenberg, Hanns Zischler

Für Nora und Aron ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie sich an einem verregneten Tag in der U-Bahn begegnen. Doch dann wird Aron plötzlich aus dem Leben gerissen. Nora betäubt ihren Schmerz, verbringt bald darauf die Nacht mit Natan, der wie durch Zufall immer wieder in ihrem Leben auftaucht. Sie hat das seltsame Gefühl, ihn bereits zu kennen, ahnt aber nicht, was sie wirklich verbindet … Eine Geschichte über Liebe zwischen Verbrechen und Schicksal. Denn jede Entscheidung, die wir treffen, verbindet uns mit dem Leben anderer.

Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Mariko Minoguchi, den Produzenten Trini Götze und David Armati Lechner sowie den Darsteller*innen Saskia Rosendahl, Julius Feldmeier und Michelle Barthel.

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„Nichts ist für immer“, sagt Nora. „Alles ist für immer“, meint Aron. Und wenn man Noras Namen von hinten liest, kommt Aron dabei heraus. War ihr Kennenlernen Zufall oder Schicksal? Die Supermarktkassiererin, die fast mal eine berühmte Eisläuferin geworden wäre, und der Physik-Doktorand, der über die Relativität der Zeit forscht, werden zum Paar und sind eines Tages zur falschen Zeit am falschen Ort: Ein Banküberfall endet in einer Tragödie. Dann ist da Natan, dessen Name sich von hinten genauso liest wie von vorn, der seinen Job verliert und seine todkranke Tochter retten will, koste es, was es wolle. Immer wieder kreuzt er Noras Weg und kommt ihr dabei seltsam vertraut vor: ein Déjà-vu? Mariko Minoguchis Langfilmdebüt folgt einem cleveren dramaturgischen Konzept, das kunstvoll philosophische Fragestellungen umkreist – dabei aber stets Raum für die ganz großen Emotionen lässt: Liebe, Trauer, Schuld, Vergebung. Die famosen Darsteller Saskia Rosendahl („Lore“), Julius Feldmeier („Tore tanzt“) und Edin Hasanovic, die rhythmisch klug montierten Bilder des Kameramanns Julian Krubasik und Minoguchis selbstbewusste Regie demonstrieren, welche Intensität das deutsche Kino entfalten kann.

Mariko Minoguchi
Geboren 1988 in München. Ihr Vater ist Japaner, ihre Mutter Deutsche. Mit 18 drehte sie ihren ersten Kurzfilm „maybe“. Nach Beendigung der Schule absolvierte sie Praktika und Assistenzen in Produktion, Regie, Kamera und Szenenbild und realisierte weitere Kurzfilme, die erfolgreich bei internationalen Filmfestivals liefen. Gemeinsam mit dem Regisseur Tim Fehlbaum („Hell“) schrieb sie das Drehbuch zu seinem neuen Film „Haven – Above Sky“. „Mein Ende. Dein Anfang.“ ist ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin.

Kontakt
www.24-bilder.de

Filmographie (Auswahl)
Karlstod (2012)
Wie du küsst (2012)
Geschwisterherzen (2011)
lieben allein (2010)