Jurys

Die Jury | Europäischer Spielfilmwettbewerb (D/A/CH)

Ada Condeescu
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Ada Condeescu wurde 1988 in der rumänischen Hauptstadt Bukarest geboren. Sie absolvierte ihr Studium an der Nationaluniversität der Theater- und Filmkunst in Bukarest. Ihr Filmdebüt gab sie in dem Film „If I Want to Whistle, I Whistle“ (2010) des Regisseurs Florin Serban. Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der Berlinale und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ihre zweite Rolle in einem Spielfilm war die Rolle der Veli in dem Film „Loverboy“ (2011) des rumänischen Regisseurs Cãtãlin Mitulescu. Für diese Rolle wurde sie mit dem „Heart of Sarajevo“ als beste Schauspielerin beim Sarajevo Film Festival sowie beim Lithuania Film Festival ausgezeichnet. 2013 wurde sie mit dem Shooting Star Award bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin geehrt. 2016 war sie in „By the Rails“ erneut in einem Film des Regisseurs Cãtãlin Mitulescu zu sehen.


Micah Magee
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Drehbuchautorin und Regisseurin. Zunächst Managerin beim Filmfestival in Austin, Texas. Durch ein Fulbright-Stipendium für Journalismus kam sie nach Berlin, wo sie zusammen mit ihrem Mann Johan Carlsen die Produktionsfirma Makrorama betreibt. Regiestudium an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin, wo sie eine Reihe preisgekrönter Kurzfilme drehte. „Krankenhaus“ wurde in Oberhausen als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, „Heimkommen“ lief in Angers und wurde von mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold geehrt. Ihr Abschlussfilm „Petting Zoo“ feierte im Panorama der Berlinale seine Premiere und gewann zahlreiche Preise, u.a. Beste Regie beim Filmfestival Münster 2015. Derzeit lehrt sie Filmregie am European Film College in Dänemark.


Markus Knüfken
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Foto: Holger Roschlaub

Geboren 1965 in Essen. 1990 begann er seine Ausbildung als Schauspieler bei der Schauspielschule Schauspiel München. Seine erste große Rolle spielt Knüfken 1993 als Skinhead in der „Polizeiruf-110“-Folge „Samstags wenn Krieg ist“ unter der Regie von Roland Suso Richter. Es folgten Hauptrollen in Krimi-Reihen wie „Tatort“ und „Notruf Hafenkante“. Im Jahr 1995 etablierte sich Markus Knüfken mit der Hauptrolle in der Serie „Auf Achse“. Seitdem hat er in vielen Kinoproduktionen, Fernsehfilmen und Serien mitgespielt. Seine bekanntesten Rollen spielte er in „Bang Boom Bang“ und „Doppelpack“, „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ und „Knockin’ on Heaven’s Door“.




Die Jury | Kurzfilmwettbewerb (D/A/CH)

Wanja Mues
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Foto: Stefan Klüter

1973 in Hamburg geboren, stand schon mit elf Jahren vor der Kamera. Er ist regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen, spielte in mehreren "Tatort"-Folgen mit, in Filmen wie "Hedda" und in den internationalen Produktionen "Die Bourne Verschwörung" sowie "Der Pianist". Seit ein paar Jahren ist er als Privatdetektiv Leo Oswald im ZDF-Freitagskrimi "Ein Fall für zwei" und als Kommissar Max Morolf in der Reihe "Stralsund" zu sehen. Der gefragte Sprecher las zuletzt Romane von Haruki Murakami, Ian McEwan, Martin Suter und Christian Kracht ein.


Kristina Scepanski
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Foto: Hanna Neander

Kristina Scepanski ist Kunsthistorikerin und Kuratorin in Münster, wo sie seit 2013 den Westfälischen Kunstverein leitet. Dort realisierte sie neben Ausstellungen von internationalen KünstlerInnen wie Camille Henrot, Liz Magic Laser, Virginia Overton, Jon Rafman und Tom Burr auch thematische Filmreihen, etwa zu Chantal Akerman, in Kooperation mit dem Filmclub Münster. Zuvor war sie an der European Kunsthalle in Köln sowie am Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf tätig und absolvierte 2011/12 in New York das Whitney Independent Study Program als Helena Rubinstein Curatorial Fellow.


Matthias Kutschmann
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Foto: Wolfgang Ennenbach

Matthias Kutschmann, geboren 1970 in Dortmund, studierte von 1991 bis 1997 Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaften sowie Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bochum und erhielt ein Film-Stipendium an der Faculty of Arts der University of Glasgow. Nach seinem Abschluss nahm Kutschmann 1998 ein Regiestudium an der HFF München auf. Sein Abschlussfilm "Solo ohne Ende" (2002) wurde bei den Hofer Filmtagen uraufgeführt, lief im Wettbewerb des Max Ophüls Festivals und erhielt beim Würzburger Filmfest den Publikumspreis. Er arbeitet als freier Autor, Regisseur und Kabarettist. Als „Horst Schulze Entrum“ erhielt er 2014 den Kabarett-Preis „Silberner Rostocker Koggenzieher“. 2016 verfilmte er mit "Radio Heimat – Damals war auch scheiße!" als Drehbuchautor und Regisseur gleich zwei Bücher von Frank Goosen.